|
|
Galsan Tschinag
Termine! 10.09.2010 : Galsan Tschinag und Maria Kaluza in Frankfurt 11.09.2010 : Galsan Tschinag und Maria Kaluza in Frankfurt 12.09.2010 : Galsan Tschinag und Maria Kaluza in Frankfurt 13.09.2010 : Galsan Tschinag in Immenhausen bei Kassel 17.09.2010 : Galsan Tschinag und Maria Kaluza in Schömberg 18.09.2010 : Galsan Tschinag und Maria Kaluza in Böblingen 19.09.2010 : Galsan Tschinag und Maria Kaluza in Feldkirch-Westerham (bei München) 20.09.2010 : Galsan Tschinag in Ottobrunn 23.09.2010 : Galsan Tschinag und Maria Kaluza in Zürich 25.09.2010 : Galsan Tschinag und Maria Kaluza in Bern 26.09.2010 : Galsan Tschinag und Maria Kaluza in Bern 29.09.2010 : Galsan Tschinag und Maria Kaluza im Toggenburg 30.09.2010 : Galsan Tschinag in Rüti 02.10.2010 : Galsan Tschinag in Ammerbuch-Pfäffingen (bei Tübingen) 04.10.2010 : Galsan Tschinag in Hof 05.10.2010 : Galsan Tschinag in Nürnberg 08.10.2010 : Galsan Tschinag und Maria Kaluza in Bad Pyrmont »Ein Autor, der mit einem Werk von archaischer Wucht und feiner Psychologie fasziniert.« Kölner Stadt Anzeiger Galsan Tschinag, geboren 1943 in der Westmongolei, ist Stammesoberhaupt der turksprachigen Tuwa. Von 1962 bis 1968 studierte er Germanistik in Leipzig, seither schreibt er viele seiner Werke auf Deutsch. Er lebt den größten Teil des Jahres in der Landeshauptstadt Ulaanbaatar und verbringt die restlichen Monate abwechselnd als Nomade in seiner Sippe im Altai und auf Lesereisen im Ausland. Galsan Tschinag erhielt u.a. 1992 den Adelbert-von-Chamisso-Preis und 2001 den Heimito-von-Doderer-Preis. 2002 wurde ihm das Bundesverdienstkreuz verliehen. Galsan Tschinag, eigentlich Irgit Schynykbaj-oglu Dshurukuwaa, kommt Anfang der Vierzigerjahre im Altai-Gebirge in der Westmongolei zur Welt. Seine Geburts- und Wohnstätte ist eine Jurte und seine erste Lehrerin eine Schamanin. Es sind die Gesänge und Epen seines Volkes und die Natur der Bergsteppe, die ihn prägen. Nach Abschluss der Zehnklassenschule schlägt er ein Angebot, in Moskau zu ... » Mehr Stimmen »Ein Autor, der mit einem Werk von archaischer Wucht und feiner Psychologie fasziniert.«Kölner Stadt Anzeiger 01.01.2000 »Seine Sprache ist geprägt von der täglichen Auseinandersetzung mit den Kräften der Natur, dem Versuch, ihr Wohlwollen mit Gesängen und Bittsprüchen zu erhalten. Darin wohl liegt die Kraft der Worte Tschinags. Sie holen den Leser zurück zu den Ursprüngen.« Beatrice Müller Thurgauer Zeitung »Einst verschlug die sozialistische Freundschaft einen mongolischen Fürstenspross als Austauschstudent in die DDR. Seitdem schreibt er zwar immer noch mongolische Verse, aber auch deutsche Prosa, denn seine Muttersprache kennt zwar Dichtung in Gesängen, hat aber keine Schrift in unserem Sinn. Heute verkörpert er die wunderliche Mischung von deutschsprachigem Schriftsteller und mongolischem Schamanen.« www.3sat.de 01.01.2000 »Galsan Tschinag sagt: Die guten Geister haben uns zusammengeführt; er meint mit dieser emphatischen Formulierung: ihn, den Tuwa, und uns, die Deutschen. Es können gar nicht andere als gute Geister gewesen sein, die Tschinag in die deutsche Sprache geführt haben. Sich selbst verspottend, über sich den Kopf schüttelnd und zugleich stolz zeichnet er sich als "mit der Stärke behaftet, der Sache, die anstand, mit der Treue eines Hirtenhundes und dem Wahnsinn eines Geistbehafteten zu dienen. Und meine Sache bleibt die Wortkunst." Das heißt für ihn vor allem: die deutsche Wortkunst. Seine Bücher reden von Dingen, von Lebensläufen, von Konflikten, die weit weg sind von uns "entseelten Bündeln auf einer entgeisterten Erde" und die uns doch beim Lesen zärtlich vertraut werden; Pürwü, seine Lehrschamanin, hat ihn im Schamanentum bestärkt, Galsan Tschinag aber hat dem praktizierten Schamanentum entsagt zugunsten der Poesie; also hat ihn das Schicksal doch bestimmt zum Dichter und zum Unternehmer (Organisation von geführten Reisen durch die Mongolei) und zum Stammesfürsten, der versucht, seine Herde und die Herden seiner Herde zusammen und am Leben zu halten; als Stammesführer braucht er einen Teil seiner Honorare dafür, nach strengen Wintern im Frühjahr neues Vieh zu kaufen. Er schreibt Bücher, die nicht aus unserer europäischen Welt sind, die aber jetzt zu unserer Literatur gehören: "Als Fleisch und Blut bin ich mongolisch, als Glaubenssubjekt bin ich schamanisch, doch als Geisteswesen bin ich Deutscher. Ich bin ein deutscher Schriftsteller mit mongolischem Gesicht."« Jörg Drews Merkur Berlin 01.02.2008 »Wie alt er ist, weiß Galsan Tschinag selbst nicht so genau. Wahrscheinlich sechzig. Vielleicht auch ein bisschen älter. Das ist aber auch nicht wirklich wichtig. Plagt ihn doch sowieso das Gefühl, schon mindestens ›1550 Jahre Erdenleben‹ hinter sich zu haben. ›Ich habe in meinem Leben einen Weg zurückgelegt‹, sagt Tschinag feierlich, ›für den die Menschheit viele Jahrhunderte gebraucht hat‹.« Der Spiegel Hamburg »Natürlich profitiert sein Werk hier zu Lande vom Reiz des Exotischen, aber man spürt sofort: Hier wird keine Folklore vermarktet. Galsan Tschinags erstaunlich geschmeidige, poetische Sprache behält auch, wenn er lacht, ihren Ernst. Worte, die gelten. Nicht bloß Geplapper im allgemeinen Stimmengewirr.« Irmtraud Gutschke Neues Deutschland Berlin 20.06.2003 »Galsan Tschinag ist wohl das herausragendste Bindeglied zwischen Deutschland und der Mongolei. Seine literarische Botschaft reicht weit über die Welt des Altai hinaus. Von der Partnerschaft zwischen Mensch und Natur handeln seine Erzählungen. Sie sind klar und karg wie die Steppe, ohne Schnörkel, voll tiefer Wahrheit.« Elisabeth Zoll Südwest Presse Ulm 27.12.2003 »Obwohl der literarische Entwicklungsprozess in Tschinags Arbeiten unverkennbar ist, besitzt der Mongole schon in seinen früheren Büchern die Gaben eines großen Erzählers. Auch die beiden Neuerscheinungen demonstrieren seine souveräne Beherrschung des Stoffs, die uns entweder mit faszinierenden Details des Nomadenlebens verwöhnt oder durch die Spannung besticht, mit der Tschinag Atem holt, um vor uns ein mitreißendes Epos zu entfalten.« Kölnische Rundschau 01.01.2000 »Unter einem Schriftsteller versteht Tschinag einen ›Bändiger der Worte‹, der jedes Wort abtastet. ›Wir gebrauchen heute zu oft inhaltsleere Phrasen‹, erklärt der Schriftsteller, der neben seiner Muttersprache Tuwinisch noch die kasachische, mongolische, russische und deutsche Sprache beherrscht. Leider sei heute die internationale Weltsprache die Gewalt. ›Wer Blumen sät, Worte pflegt und Kunst macht, gilt nichts‹, so Tschinag.« Georg Füchtner Oberbayerisches Volksblatt Rosenheim 05.12.2002 »Wahrscheinlich hätte ohne Werk und Wirken des eigenwilligen Galsan Tschinag hier zu Lande nur das Auswärtige Amt Kenntnis von den Tuwa, einem Nomadenvölkchen des Altai-Gebirges in der heutigen Mongolei. Tschinag ist das Stammesoberhaupt der Tuwa, aber weit über die Pflichten dieses Amts hinaus ist er ihr Sprachrohr. Nicht auf Turk allerdings, seiner Muttersprache, denn die kennt keine Schrift. Galsan Tschinag schreibt auf Deutsch, weil er, das Nomadenkind, in den Sechzigernjahren in der DDR studieren durfte, wo Erwin Strittmatter zu seinen Förderern zählte.« Wieland Freund Die Welt Berlin 01.02.2003 Online einsehen 10 von 16 Stimmen angezeigt. » Alle zeigen Homepage Galsan Tschinag http://www.galsan.info Susanne Steinhäuser: Galsan Tschinag http://www.fiz-magazin.de/homepage/ausgaben/2004_08/titelthema Wilhelm Pauli über Galsan Tschinag http://www.freitag.de/2001/11/01111602.htm Galsan Tschinag: Defense of the Stone against Plaster http://www.poetryinternational.org/cwolk/view/18458 MongoleiOnline http://www.mongolei.net
|
| Langsame Internetverbindung ? |